Lapid erklärte am gestrigen Mittwoch auf einer Konferenz in Tel Aviv, eine mögliche Auflösung des EU-Israel-Partnerschaftsabkommens, das gegenwärtig auf dem Tisch liegt, werde die Reduzierung des Exportes, der internen Bruttoproduktion und die Kündigung von 1400 Arbeitskräften zur Folge haben.
Er deutete dann auf die Verhandlungen zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde und Israel hin und sagte, sollte es keine politische Lösung geben, würde die israelische Wirtschaft dermaßen geschwächt, dass jeder Israeli davon betroffen sein werde. «Sollten die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern steckenbleiben oder platzen und dann ein europäischer Boykott verhängt werden, selbst teilweise, wird die israelische Wirtschaft Schaden davontragen und jeder israelische Bürger es in seiner eigenen Tasche spüren», sp Laptd wörtlich. Die kleinste Folge dieser Sanktionen wäre, dass die wirtschaftliche Lage geschwächt wird, die Lebenskosten ansteigen, das Budget für Bildung, Gesundheitswesen, Wohlstand und Sicherheit reduziert wird und Israel die Toren vieler internationalet Märkte geschlossen werden, so Lapid weiter. «Wenn es kein Friedensabkommen gibt, steht die israelische Wirtschaft vor einem dramatischen Einbruch.»
Die Verhandlungen zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und Israel, die im Juli 2013 begonnen hatten, haben keine allzu großen Fortschritte gehabt.